Türme, Monster und Atombomben

October 16, 2007, 18:41

image

Ich habe mich ja prinzipiell dagegen entschieden kapitalistisch motivierte Werbung auf meiner Seite zu dulden. Weder von Google, Amazone oder eBay & Co., noch von und für Popstars oder Greenpeace. Modische Aufrufe wie etwa: „Rettet die Wale!“ oder „Rettet die Tokio Hotel Fans!“ werdet ihr auf meiner Seite nicht finden. Wobei es doch eigentlich moralisch erstrebenswert wäre die Wale zu retten. Ok, ok das mit dem TH-Fans nun wieder nicht, aber nun gut ich schweife ab.

Trotz all dieser guten Vorsätze mache ich dann doch dazu durch gerungen ein wenig Werbung zu machen. Dieses mal habe ich ein „Tower Defence Projekt“ unter die Lupe genommen. Das ganze nennt sich OSTD (Open Source Tower Defence) und ist ein Open Source Projekt, bei dem es möglich ist seine eigene Tower Defence Map zu bauen und einer Community zugänglich zu machen. Dabei sind Kreativität und Spielspass keine Grenzen gesetzt, denn praktisch alles ist individuell konfigurierbar. Vom Angriffswert der Türme, über den Lebenspunktewert der Monster, bis hin zum „Goldincome“ ist jeder Wert individuell einstellbar. Zusätzlich lassen sich die Grafiken der Monster und Türme genau so leicht nach eigenen Vorstellungen gestalten wie die der Angriffsanimationen der Türme. Das Projekt befindet sich allerdings noch in der Anfangsphase, jedoch sind schon mehrere Aktionen möglich. Bei späterem Entwicklungsstand wird ein Onlineranking das ganze abrunden und dem ganzen bestimmt einen Suchtfaktor verleihen. Bis dahin sind aber interessierte Grafiker gesucht, denn für die erste offizielle Version für das Onlineranking sind noch nicht alle Grafiken bereit gestellt. Wer Interesse hat kann sich bei Kampfschaf (ICQ: 306155901 ), dem Projektleiter melden. Schaut euch das ganze einfach mal an.

 

 

Ich bin ein Blogger!

July 19, 2007, 16:47

Es ist vollbracht! Nach Wochen des Schaffens und Jahre des Wartens ist es soweit. Ich kann endlich meinen ersten Eintrag schreiben und mich mit dem Titel Blogger schmücken. Ich bin ein Blogger! Hört sich schon mal gut an, sieht auch nicht schlecht aus. Denn nach langem hin und her und stundenlanger Überlegungen habe ich einen Style gefunden mit dem ich, denke ich, ganz gut leben kann und ich hoffe Eure Augen tun das auch. Dem guten Marius (alias Kampfschaf) sei an dieser Stelle gedankt. Nicht nur dafür, dass er unermüdlich und bereitwillig, ja man könnte fast sagen, aus freien Stücken meinen Blog zusammen geschraubt hat. Sondern auch dafür, dass er meine oftmals unqualifizierte und immer direkte Kritik nicht nur zur Kenntnis nahm, sondern auch auf Wünsche, Fragen und nervtötende Witze einging. Nicht zu vergessen ist da noch DFYX der für diesen Blog schon Stunden der Verzweiflung und Ratlosigkeit miterleben durfte. An euch beide hiermit ein großes, direktes und sehr ernst gemeintes Dankeschön!

Nun ist er/es also da. Mein Blog. Doch was genau ist ein „Blog“ eigentlich? Und warum brauche eigentlich grade ICH einen „Blog“. Die Frage ist so zentral und maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, einen Blog zu bauen, dass ich mir die Frage eigentlich erst jetzt stelle. Um dem Mysterium „Blog“ auf den Grund zu gehen sollte man sich wohl zunächst die Frage stellen, was Leute dazu treibt zu bloggen, zu texte, Sachen zu schreiben die unter Umständen eh keiner liest. Aber genau so könnte man sich fragen warum andere Leute Gedichte, Geschichten oder Tagebücher schreiben. Warum schreiben Leute Zeilen die keinen Gewinn bringen, keinen Nutzen haben? Man könnte jetzt meinen diese Menschen haben zu viel Zeit, zu viel Geld oder einfach nur Langeweile. Aber denkt man genauer drüber nach fällt einem ein Nutzen ein. Zu mindest fällt er mir auf: „Reflektion!“ Wahrscheinlich ist der größte Nutzen eines Blogs der, dass man selber über das reflektieren kann was einem durch den Kopf geht, was einen beschäftigt, ärgert oder an alltäglichem und nicht alltäglichem auffällt. Sachen die sonst ohne Bedeutung bleiben, oder Sachen auf die man andere Aufmerksam machen will. Wichtig dabei ist mir, dass man zwanglos schreibt. Immer dann, wenn man schreiben will und nicht muss. Über was man schreiben will und nicht muss. Deswegen merke ich jetzt schon mal an, dass man von diesem meinem Blog nicht erwarten sollte tägliche, zyklische oder grammatikalisch immer korrekte Einträge vor zu finden. Allerdings werde ich mich bemühen relativ häufig zu schreiben, denn mir fällt immer was Kurioses, Lustiges oder schockierendes auf was euch interessieren könnte. Ich würde mich im Übrigen über eure Kritik, Fragen oder Vorschläge sehr freuen.  

Na dann mal los!